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Plun­der, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Plun|der

Bedeutungsübersicht

  1. (umgangssprachlich abwertend) [alte] als wertlos, unnütz betrachtete Gegenstände, Sachen
    1. Plunderteig
    2. Plundergebäck
    3. (selten) Plunderstück

Synonyme zu Plunder

Talmi; (umgangssprachlich) Klimbim, Krimskrams; (abwertend) Flitter, Gerümpel, Hokuspokus; (umgangssprachlich, oft abwertend) Schnickschnack, Zeug; (umgangssprachlich abwertend) Firlefanz, Kram, Krempel, Mist, Ramsch, Schrott, Schund, Tinnef, Trödel, Zeugs, Zimt; (salopp abwertend) Dreck, Klumpatsch, Zinnober; (derb abwertend) Scheiß; (derb emotional verstärkend) Scheißdreck; (bayrisch, österreichisch umgangssprachlich) Geraffel, Graffelwerk; (österreichisch mundartlich) Glumpert; (veraltend) Tand

Aussprache

Betonung: Plụnder
Lautschrift: [ˈplʊndɐ]

Herkunft

mittelhochdeutsch blunder, mittelniederdeutsch plunder = Hausrat, Wäsche, Herkunft ungeklärt

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Plunderdie Plundern
Genitivdes Plundersder Plundern
Dativdem Plunderden Plundern
Akkusativden Plunderdie Plundern

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. [alte] als wertlos, unnütz betrachtete Gegenstände, Sachen

    Grammatik

    ohne Plural

    Gebrauch

    umgangssprachlich abwertend

    Beispiel

    der ganze Plunder kommt auf den Müll
    1. Plunderteig

      Grammatik

      ohne Plural

      Herkunft

      vielleicht eigentlich = Durcheinander-, Übereinanderliegendes
    2. Plundergebäck

      Grammatik

      ohne Plural

      Herkunft

      vielleicht eigentlich = Durcheinander-, Übereinanderliegendes
    3. Plunderstück

      Grammatik

      Plural selten

      Herkunft

      vielleicht eigentlich = Durcheinander-, Übereinanderliegendes

      Gebrauch

      selten

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