Klin­ke, die

Wortart:
Substantiv, feminin
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
Klinke
Lautschrift
🔉[ˈklɪŋkə]

Rechtschreibung

Worttrennung
Klin|ke

Bedeutungen (2)

  1. beweglicher, hebelartiger Griff zum Schließen oder Öffnen einer Tür
    Klinke - Klinke (oben) und Schloss
    Klinke (oben) und Schloss - © photobility - Fotolia.com
    Beispiele
    • die Klinke nieder-, herunterdrücken
    • (umgangssprachlich) die Bewerber gaben sich die Klinke in die Hand (viele Bewerber hatten ein Vorstellungsgespräch)
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • Klinken putzen (umgangssprachlich: sich in intensiver Weise bei vielen Ansprechpartnern um etwas, besonders um Gelder, eine Anstellung o. Ä., bemühen; eigentlich = von Tür zu Tür gehen)
    • jemandem die Klinke in die Hand drücken (umgangssprachlich: jemanden hinauswerfen)
  2. Hebel an einer technischen Vorrichtung, Maschine; Sperrhebel, Schalthebel o. Ä.
    Gebrauch
    Fachsprache

Herkunft

mittelhochdeutsch (mitteldeutsch) klinke = Türriegel, zu: klinken = klingen, nach dem klingenden Geräusch des Türriegels beim Schließen der Tür

Grammatik

Singular Plural
Nominativ die Klinke die Klinken
Genitiv der Klinke der Klinken
Dativ der Klinke den Klinken
Akkusativ die Klinke die Klinken
Duden-Mentor

Die Duden-Bücherwelt  

Noch Fragen?