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He­ring, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: He|ring

Bedeutungsübersicht

  1. (in großen Schwärmen besonders in den nördlichen Meeren auftretender) Fisch mit grünlich blauem Rücken und silberglänzenden, leicht gewölbten Körperseiten, der als Speisefisch verwendet wird
  2. (umgangssprachlich scherzhaft) dünner, schmaler Mann
  3. schmaler Holz- oder Metallpflock, der mit einer Nase oder Kerbe zum Einhängen der Zeltschnüre versehen ist und der beim Aufbau eines Zeltes am Zeltrand in den Boden geschlagen wird; Zeltpflock

Synonyme zu Hering

Gestell; (umgangssprachlich scherzhaft) Bohnenstange, Spargeltarzan

Aussprache

Betonung: Hering🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch hærinc, althochdeutsch hārinc, Herkunft ungeklärt

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Heringdie Heringe
Genitivdes Heringsder Heringe
Dativdem Heringden Heringen
Akkusativden Heringdie Heringe

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Hering
    © Bibliographisches Institut, Berlin
    (in großen Schwärmen besonders in den nördlichen Meeren auftretender) Fisch mit grünlich blauem Rücken und silberglänzenden, leicht gewölbten Körperseiten, der als Speisefisch verwendet wird

    Beispiele

    • grüne, gesalzene, geräucherte, marinierte Heringe
    • die Heringe laichen
    • Heringe wässern, fangen
    • (umgangssprachlich scherzhaft) er ist dünn wie ein Hering (sehr dünn)
    • (umgangssprachlich scherzhaft) sie saßen, standen in der Straßenbahn wie die Heringe (dicht gedrängt)
  2. dünner, schmaler Mann

    Gebrauch

    umgangssprachlich scherzhaft

    Beispiel

    so ein Hering!
  3. Hering - Zelt, Zeltschnüre und Heringe
    Zelt, Zeltschnüre und Heringe - © Bibliographisches Institut, Berlin
    schmaler Holz- oder Metallpflock, der mit einer Nase oder Kerbe zum Einhängen der Zeltschnüre versehen ist und der beim Aufbau eines Zeltes am Zeltrand in den Boden geschlagen wird; Zeltpflock

    Herkunft

    wohl nach dem Vergleich mit der schlanken Form des Fisches

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