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Ge­stell, das

Wortart: Substantiv, Neutrum
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Ge|stell

Bedeutungsübersicht

  1. Aufbau aus Stangen, Brettern o. Ä., auf den etwas gestellt oder gelegt werden kann
  2. Unterbau, fester Rahmen (z. B. einer Maschine, eines Apparats)
  3. (salopp) Person mit einem dürren Körper
  4. (Jägersprache) schneisenartig ausgehauenes Waldstück
  5. Kurzform für: Brillengestell

Synonyme zu Gestell

Aussprache

Betonung: Gestẹll🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch gestelle = Gestell, Aufbau; Gestalt, althochdeutsch gistelli = Gestell; Lage, Standort, eigentlich = Zusammengestelltes, zu Stall, heute auf stellen bezogen

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdas Gestelldie Gestelle
Genitivdes Gestelles, Gestellsder Gestelle
Dativdem Gestellden Gestellen
Akkusativdas Gestelldie Gestelle

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Aufbau aus Stangen, Brettern o. Ä., auf den etwas gestellt oder gelegt werden kann

    Beispiel

    die Flaschen liegen auf einem Gestell
  2. Unterbau, fester Rahmen (z. B. einer Maschine, eines Apparats)

    Beispiele

    • das Gestell des Bettes ist aus Messing
    • <in übertragener Bedeutung>: (salopp) zieh dein Gestell ein! (nimm deine Beine weg!)
  3. Person mit einem dürren Körper

    Gebrauch

    salopp

  4. schneisenartig ausgehauenes Waldstück

    Gebrauch

    Jägersprache

  5. Kurzform für: Brillengestell

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