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Ei­mer, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Ei|mer
Beispiel: im Eimer sein (umgangssprachlich für entzwei, verdorben sein)

Bedeutungsübersicht

    1. dem Aufbewahren, Transportieren besonders von Flüssigkeiten dienendes, hohes, zylindrisches oder kegelstumpfförmiges Gefäß mit beweglichem Henkel
    2. in »im Eimer sein«
  1. (umgangssprachlich abwertend) [altes oder unzuverlässiges] Schiff, Auto o. Ä.
  2. (Technik) eine der eimerförmigen Schürfvorrichtungen (Schürfkübel) am Eimerbagger

Synonyme zu Eimer

Kübel; (schweizerisch) Kessel; (Seemannssprache) Pütz

Aussprache

Betonung: Eimer🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch eim(b)er, einber, althochdeutsch eimber, eimbar, in der Bedeutung »einhenkeliges Gefäß« für althochdeutsch amber (< lateinisch amphora, Amphore) angelehnt an ein und althochdeutsch beran = tragen

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Eimerdie Eimer
Genitivdes Eimersder Eimer
Dativdem Eimerden Eimern
Akkusativden Eimerdie Eimer

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. Eimer
      © MEV Verlag, Augsburg
      dem Aufbewahren, Transportieren besonders von Flüssigkeiten dienendes, hohes, zylindrisches oder kegelstumpfförmiges Gefäß mit beweglichem Henkel

      Beispiele

      • der Eimer ist voll, läuft über
      • ein Eimer [voll] Wasser
      • ein Eimer heißes Wasser/(gehoben:) heißen Wassers, mit heißem Wasser
      • (umgangssprachlich) es gießt wie aus/mit Eimern (es regnet heftig, in Strömen)
    2. Herkunft

      gemeint ist der Abfalleimer

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      im Eimer sein (salopp: 1. kaputt sein. 2. verdorben sein.)
  1. [altes oder unzuverlässiges] Schiff, Auto o. Ä.

    Gebrauch

    umgangssprachlich abwertend

  2. eine der eimerförmigen Schürfvorrichtungen (Schürfkübel) am Eimerbagger

    Gebrauch

    Technik

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