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Dün­kel, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Gebrauch: abwertend
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Dün|kel

Bedeutungsübersicht

übertrieben hohe Selbsteinschätzung aufgrund einer vermeintlichen Überlegenheit; Eingebildetheit, Hochmut

Beispiel

ein intellektueller, akademischer Dünkel

Synonyme zu Dünkel

Anmaßung, Einbildung, Eingebildetheit, Geltungsbedürfnis, Hochmut, Selbstgefälligkeit, Überheblichkeit, Unverschämtheit, vermeintliche Überlegenheit; (gehoben) Selbstüberhebung, Vermessenheit; (bildungssprachlich) Hybris, Insolenz, Prätention; (abwertend) Arroganz, Blasiertheit, Großspurigkeit, Snobismus; (gehoben abwertend) Dünkelhaftigkeit, Hoffart; (umgangssprachlich abwertend) Aufgeblasenheit, Hochnäsigkeit

Aussprache

Betonung: Dụ̈nkel
Lautschrift: [ˈdʏŋkl̩]

Herkunft

für mittelhochdeutsch dunc = Meinung, zu dünken

Grammatik

 Singular
Nominativder Dünkel
Genitivdes Dünkels
Dativdem Dünkel
Akkusativden Dünkel

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