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Dreh, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Dreh

Bedeutungsübersicht

  1. (umgangssprachlich) Einfall, Kunstgriff, mit dem sich ein Problem lösen lässt
  2. (seltener) Drehung
  3. (umgangssprachlich) das Drehen eines Films
  4. in »um den Dreh«

Synonyme zu Dreh

Aussprache

Betonung: Dreh
Lautschrift: [dreː]

Grammatik

der Dreh; Genitiv: des Dreh[e]s, Plural: die Drehs und Drehe

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Einfall, Kunstgriff, mit dem sich ein Problem lösen lässt

    Herkunft

    ursprünglich = betrügerisches Verfahren eines Händlers, der eine nicht ganz einwandfreie Ware beim Verkauf so dreht, dass der Fehler nicht zu sehen ist

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiele

    • den richtigen Dreh finden, [noch nicht] heraushaben
    • ich weiß nicht, wie er auf diesen Dreh gekommen ist
  2. Drehung

    Gebrauch

    seltener

    Beispiel

    ein Dreh mit dem Zündschlüssel genügt
  3. das Drehen eines Films

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiel

    selbst beim Dreh verändert er immer wieder die Story
  4. Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    um den Dreh (umgangssprachlich: so ungefähr: »Kommst du um 3 Uhr?« – »Ja, so um den Dreh«)

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