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säen

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sä­en

Wortart: schwaches Verb

Häufigkeit: 

Rechtschreibung

Worttrennung:
|en
Beispiele:
du säst, er/sie sät; du sätest; gesät; säe!

Bedeutung

in Form von Saatgut in die Erde bringen

Beispiele

  • Korn, Gras, Radieschen, Salat säen
  • <auch ohne Akkusativ-Objekt>: der Bauer hat den ganzen Tag gesät
  • <in übertragener Bedeutung>: Zwietracht, Hass säen

Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

dünn gesät sein (emotional: nur in geringer Zahl vorhanden sein: Fachkräfte sind dünn gesät)

Aussprache

Betonung:
sä̲en
Lautschrift:
[ˈzɛːən] 

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Herkunft

mittelhochdeutsch sæ(je)n, althochdeutsch sāen, ursprünglich = schleudern, werfen, (aus)streuen, fallen lassen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
Präsens Indikativ Konjunktiv I Imperativ
Singular ich säe ich säe  
  du säst du säest sä, säe!
  er/sie/es sät er/sie/es säe  
Plural wir säen wir säen  
  ihr sät ihr säet
  sie säen sie säen  
Präteritum Indikativ Konjunktiv II
Singular ich säte ich säte
  du sätest du sätest
  er/sie/es säte er/sie/es säte
Plural wir säten wir säten
  ihr sätet ihr sätet
  sie säten sie säten
Partizip I säend
Partizip II gesät
Infinitiv mit zu zu säen

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