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sä­en

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: |en
Beispiele: du säst, er/sie sät; du sätest; gesät; säe!

Bedeutungsübersicht

in Form von Saatgut in die Erde bringen

Beispiele

  • Korn, Gras, Radieschen, Salat säen
  • <auch ohne Akkusativ-Objekt>: der Bauer hat den ganzen Tag gesät
  • <in übertragener Bedeutung>: Zwietracht, Hass säen

Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

dünn gesät sein (emotional: nur in geringer Zahl vorhanden sein: Fachkräfte sind dünn gesät)

Synonyme zu säen

anbauen, aussäen, bestellen, bewirtschaften, kultivieren

Aussprache

Betonung: säen
Lautschrift: [ˈzɛːən] 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch sæ(je)n, althochdeutsch sāen, ursprünglich = schleudern, werfen, (aus)streuen, fallen lassen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich säeich säe 
 du sästdu säest sä, säe!
 er/sie/es säter/sie/es säe 
Pluralwir säenwir säen 
 ihr sätihr säet 
 sie säensie säen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich säteich säte
 du sätestdu sätest
 er/sie/es säteer/sie/es säte
Pluralwir sätenwir säten
 ihr sätetihr sätet
 sie sätensie säten
Partizip I säend
Partizip II gesät
Infinitiv mit zu zu säen

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