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Rü­be, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: |be

Bedeutungsübersicht

    1. Pflanze mit einer dickfleischigen Pfahlwurzel (die als Gemüse- oder Futterpflanze angebaut wird)
    2. dickfleischige, kegelförmige, rundliche oder runde Wurzel der Rübe
  1. (salopp) Kopf
  2. (landschaftlich salopp) Bursche

Synonyme zu Rübe

Aussprache

Betonung: Rübe🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch rüebe, althochdeutsch ruoba (daneben mittelhochdeutsch rābe, althochdeutsch rāba), verwandt mit griechisch rháp(h)ys, lateinisch rapa = Rübe, wahrscheinlich altes Wanderwort

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Rübedie Rüben
Genitivder Rübeder Rüben
Dativder Rübeden Rüben
Akkusativdie Rübedie Rüben

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. Rübe - Zuckerrübe
      Zuckerrübe - © Christiane Gottschlich, Berlin
      Pflanze mit einer dickfleischigen Pfahlwurzel (die als Gemüse- oder Futterpflanze angebaut wird)

      Beispiel

      Rüben pflanzen, [an]bauen, [ver]ziehen, hacken, häufeln, ernten, ausmachen

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      • Gelbe Rübe (süddeutsch: Möhre)
      • Rote Rübe (Rübe mit einer runden Wurzel und rotem Fleisch)
    2. dickfleischige, kegelförmige, rundliche oder runde Wurzel der Rübe (1a)

      Beispiel

      Rüben [ver]füttern
  1. Kopf

    Gebrauch

    salopp

    Beispiele

    • die Rübe einziehen
    • jemandem die Rübe abhacken (jemanden enthaupten)
    • jemandem eins auf die Rübe geben
    • eins auf die Rübe kriegen
    • er haute, zog ihm eine Dachlatte über die Rübe
  2. Bursche

    Gebrauch

    landschaftlich salopp

    Beispiele

    • na, [du] alte Rübe, wie gehts?
    • so eine freche Rübe!

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