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we­ben

Wortart: starkes und schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: we|ben
Beispiele: du webtest, schweizerisch, sonst gehoben und übertragen wobst; du webtest, gehoben und übertragen wöbest; gewebt, schweizerisch, sonst gehoben und übertragen gewoben; web[e]!

Bedeutungsübersicht

    1. Längs- und Querfäden zu einem Gewebe kreuzweise verbinden
    2. durch Weben herstellen
    1. (gehoben) [als geheimnisvolle Kraft] wirksam, am Werk sein
    2. (gehoben) auf geheimnisvolle Weise allmählich entstehen

Aussprache

Betonung: weben🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch weben, althochdeutsch weban, eigentlich = sich hin und her bewegen, wimmeln

Grammatik

schwaches und starkes Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. Längs- und Querfäden zu einem Gewebe kreuzweise verbinden

      Grammatik

      schwaches und starkes Verb

      Beispiel

      sie webt [an einem Teppich]
    2. durch Weben (1a) herstellen

      Grammatik

      schwaches und starkes Verb

      Beispiele

      • Leinen, Tuche, Spitze, Teppiche weben
      • der Stoff wurde auf, mit der Maschine gewebt
      • ein Muster [in einen Stoff] weben
    1. [als geheimnisvolle Kraft] wirksam, am Werk sein

      Grammatik

      starkes Verb

      Gebrauch

      gehoben

      Beispiel

      Sagen woben um seine Gestalt
    2. auf geheimnisvolle Weise allmählich entstehen

      Grammatik

      starkes Verbsich weben

      Gebrauch

      gehoben

      Beispiel

      um das Schloss webt sich manche Sage

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