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schmol­len

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: schmol|len

Bedeutungsübersicht

aus Unwillen über jemandes Worte oder jemandes Verhalten gekränkt schweigen [und seine Verstimmung im Gesichtsausdruck erkennen lassen]

Beispiel

sie schmollt schon den ganzen Tag [mit mir]

Synonyme zu schmollen

beleidigt/gekränkt sein, einen Schmollmund machen/ziehen, ein [schiefes] Gesicht machen, maulen, murren, verletzt/verstimmt sein; (bildungssprachlich) pikiert sein; (umgangssprachlich) beleidigt tun, die beleidigte/gekränkte Leberwurst spielen, ein beleidigtes Gesicht machen, einen Flunsch machen/ziehen, eine Schnute ziehen, im Schmollwinkel sitzen, sich in den Schmollwinkel zurückziehen, sauer sein; (umgangssprachlich abwertend) eingeschnappt sein; (salopp) herummaulen; (landschaftlich) motzen; (norddeutsch, mitteldeutsch) eine Flappe ziehen; (schweizerisch mundartlich) den Kopf machen; (süddeutsch, schweizerisch mundartlich) koldern

Aussprache

Betonung: schmọllen 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch smollen = unwillig schweigen, später auch: lächeln, Herkunft ungeklärt

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich schmolleich schmolle 
 du schmollstdu schmollest schmoll, schmolle!
 er/sie/es schmollter/sie/es schmolle 
Pluralwir schmollenwir schmollen 
 ihr schmolltihr schmollet
 sie schmollensie schmollen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich schmollteich schmollte
 du schmolltestdu schmolltest
 er/sie/es schmollteer/sie/es schmollte
Pluralwir schmolltenwir schmollten
 ihr schmolltetihr schmolltet
 sie schmolltensie schmollten
Partizip I schmollend
Partizip II geschmollt
Infinitiv mit zu zu schmollen

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