schlam­pen

Wortart INFO
schwaches Verb
Gebrauch INFO
umgangssprachlich abwertend
Häufigkeit INFO
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Rechtschreibung

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Worttrennung
schlam|pen

Bedeutungen (2)

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    1. ohne die geringste Sorgfalt, in grober Weise nachlässig und unzuverlässig eine bestimmte Arbeit durchführen, arbeiten
      Beispiel
      • die Werkstatt hat bei der Reparatur geschlampt
    2. unordentlich, schlampig (b) mit etwas umgehen
      Beispiel
      • wenn du nur endlich aufhören wolltest, mit deinen Sachen so zu schlampen
  1. lose [und liederlich] am Körper herabhängen, um den Körper schlenkern
    Gebrauch
    landschaftlich abwertend
    Beispiel
    • die Hose schlampt [um seine Beine]

Synonyme zu schlampen

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  • liederlich/nachlässig arbeiten, schlecht/unsachgemäß arbeiten, schlechte Arbeit machen; (umgangssprachlich) [herum]wursteln; (abwertend) dilettantisch/stümperhaft arbeiten, stümpern; (umgangssprachlich abwertend) pfuschen, schlampig/schludrig arbeiten, schludern, sudeln; (salopp abwertend) murksen; (landschaftlich) fuscheln, prudeln, schlumpen; (landschaftlich umgangssprachlich) hudeln; (landschaftlich umgangssprachlich abwertend) huscheln

Herkunft

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älter und landschaftlich auch: schmatzen, schlürfen, unmanierlich essen und trinken, spätmittelhochdeutsch slampen = schlaff herabhängen

Grammatik

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schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Präsens

IndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich schlampeich schlampe
du schlampstdu schlampest schlamp, schlampe!
er/sie/es schlampter/sie/es schlampe
Pluralwir schlampenwir schlampen
ihr schlamptihr schlampet schlampt!
sie schlampensie schlampen

Präteritum

IndikativKonjunktiv II
Singularich schlampteich schlampte
du schlamptestdu schlamptest
er/sie/es schlampteer/sie/es schlampte
Pluralwir schlamptenwir schlampten
ihr schlamptetihr schlamptet
sie schlamptensie schlampten
Partizip I schlampend
Partizip II geschlampt
Infinitiv mit zu zu schlampen

Aussprache

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Betonung
schlampen