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nör­geln

Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: abwertend
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: nör|geln
Beispiel: ich nörg[e]le

Bedeutungsübersicht

  1. mit nichts zufrieden sein und daher (ständig) mürrisch und kleinlich Kritik üben
  2. an jemandem oder etwas griesgrämig und kleinlich Kritik üben

Synonyme zu nörgeln

beanstanden, sich beklagen, bemängeln, sich beschweren, etwas auszusetzen haben, knurren, Kritik üben, kritisieren, monieren, murren; (umgangssprachlich) bemäkeln, herumkritisieren, herummäkeln, herummeckern, herumnörgeln, kein gutes Haar lassen, mosern, motzen, quengeln; (ostösterreichisch umgangssprachlich) ausstallieren; (salopp) herummaulen, herummotzen; (abwertend) [be]kritteln, mäkeln; (umgangssprachlich abwertend) herumkritteln, maulen, meckern; (bayrisch, österreichisch umgangssprachlich) raunzen
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Aussprache

Betonung: nọ̈rgeln
Lautschrift: [ˈnœrɡl̩n]

Herkunft

lautmalend, ursprünglich = murren; brummen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
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Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. mit nichts zufrieden sein und daher (ständig) mürrisch und kleinlich Kritik üben

    Beispiele

    • über alles, den ganzen Tag nörgeln
    • ihr nörgelnder Nachbar
  2. an jemandem oder etwas griesgrämig und kleinlich Kritik üben

    Beispiel

    sie hat schon wieder über das Essen genörgelt

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