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krab­beln

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: krab|beln
Beispiele: ich krabb[e]le; es kribbelt und krabbelt

Bedeutungsübersicht

    1. (von Käfern u. Ä.) sich (am Boden) fortbewegen
    2. (meist von Kleinkindern) auf Händen und Füßen kriechen
    1. (umgangssprachlich) ein Kitzeln, Jucken verursachen, erzeugen
    2. (umgangssprachlich) die Spitzen der leicht gebeugten Finger auf oder in etwas ohne Druck hin und her bewegen

Synonyme zu krabbeln

Aussprache

Betonung: krạbbeln🔉

Herkunft

aus dem Niederdeutschen < mittelniederdeutsch krabbelen; mittelhochdeutsch krappelen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. (von Käfern u. Ä.) sich (am Boden) fortbewegen

      Grammatik

      Perfektbildung mit »ist«

      Beispiel

      der Käfer krabbelt [an der Wand]
    2. (meist von Kleinkindern) auf Händen und Füßen kriechen

      Grammatik

      Perfektbildung mit »ist«

      Beispiel

      das Kind fängt an zu krabbeln, krabbelt schon, krabbelt [auf allen vieren] durchs Zimmer
    1. ein Kitzeln, Jucken verursachen, erzeugen

      Grammatik

      Perfektbildung mit »hat«

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiel

      der neue Pullover krabbelt [auf der Haut]
    2. die Spitzen der leicht gebeugten Finger auf oder in etwas ohne Druck hin und her bewegen

      Grammatik

      Perfektbildung mit »hat«

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiele

      • jemanden, sich krabbeln
      • er krabbelt sie im Nacken

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