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heim­su­chen

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: heim|su|chen
Beispiel: er wurde schwer heimgesucht

Bedeutungsübersicht

  1. als etwas Unerwünschtes, Unheilvolles o. Ä. über jemanden, etwas kommen; befallen
  2. bei jemandem in einer ihn schädigenden oder für ihn unangenehmen, lästigen Weise eindringen

Synonyme zu heimsuchen

Aussprache

Betonung: heimsuchen🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch heime suochen = in freundlicher oder feindlicher Absicht zu Hause aufsuchen, überfallen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich suche heimich suche heim 
 du suchst heimdu suchest heim such heim, suche heim!
 er/sie/es sucht heimer/sie/es suche heim 
Pluralwir suchen heimwir suchen heim 
 ihr sucht heimihr suchet heim 
 sie suchen heimsie suchen heim 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich suchte heimich suchte heim
 du suchtest heimdu suchtest heim
 er/sie/es suchte heimer/sie/es suchte heim
Pluralwir suchten heimwir suchten heim
 ihr suchtet heimihr suchtet heim
 sie suchten heimsie suchten heim
Partizip I heimsuchend
Partizip II heimgesucht
Infinitiv mit zu heimzusuchen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. als etwas Unerwünschtes, Unheilvolles o. Ä. über jemanden, etwas kommen; befallen

    Beispiele

    • ein Krieg, eine Dürre suchte das Land heim
    • er wurde von einer schweren Krankheit heimgesucht
  2. bei jemandem in einer ihn schädigenden oder für ihn unangenehmen, lästigen Weise eindringen

    Beispiele

    • Einbrecher suchten das Lager heim
    • sie wurden am Wochenende von der Verwandtschaft heimgesucht

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