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er­dul­den

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: er|dul|den

Bedeutungsübersicht

etwas (Unangenehmes, Schweres, Schreckliches) mit Geduld [und Tapferkeit] auf sich nehmen, über sich ergehen lassen

Beispiel

Leid, Demütigungen erdulden

Synonyme zu erdulden

sich abfinden, auf sich nehmen, aushalten, ausstehen, bewältigen, sich bieten lassen, durchstehen, sich ergeben in, erleiden, ertragen, fertigwerden, sich fügen in, hinnehmen, leiden, sich schicken in, tragen, über sich ergehen lassen, überstehen, überwinden, verarbeiten, verkraften, verschmerzen, vertragen; (gehoben) den [bitteren] Kelch bis auf den Grund/bis zur Neige leeren [müssen]; (umgangssprachlich) durchmachen, einstecken, sich gefallen lassen, mitmachen, schlucken, verdauen; (gehoben veraltend) bestehen

Aussprache

Betonung: erdụlden
Lautschrift: [ɛɐ̯ˈdʊldn̩]

Herkunft

mittelhochdeutsch erdulden

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich erduldeich erdulde 
 du erduldestdu erduldest erduld, erdulde!
 er/sie/es erduldeter/sie/es erdulde 
Pluralwir erduldenwir erdulden 
 ihr erduldetihr erduldet 
 sie erduldensie erdulden 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich erduldeteich erduldete
 du erduldetestdu erduldetest
 er/sie/es erduldeteer/sie/es erduldete
Pluralwir erduldetenwir erduldeten
 ihr erduldetetihr erduldetet
 sie erduldetensie erduldeten
Partizip I erduldend
Partizip II erduldet
Infinitiv mit zu zu erdulden

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