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ek­lig, selten eke­lig

Wortart: Adjektiv
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: ek|lig, eke|lig

Bedeutungsübersicht

    1. ekelerregend, widerwärtig, abscheulich
    2. (umgangssprachlich) in seinem Auftreten unangenehm; gemein, niederträchtig
  1. (umgangssprachlich) sehr, ganz gehörig, tüchtig

Synonyme zu eklig

Abscheu/Widerwillen hervorrufend, abscheulich, abstoßend, ekelerregend, entsetzlich, furchtbar, gemein, niederträchtig, schrecklich, unangenehm, unappetitlich, unausstehlich, unerträglich, widerwärtig; (gehoben) degoutant, ruchlos, übel; (bildungssprachlich) infernalisch; (umgangssprachlich) fies, grässlich, gräulich; (salopp) zum Kotzen; (oft umgangssprachlich übertreibend) schaurig; (besonders bayrisch, österreichisch umgangssprachlich) grauslich; (emotional) scheußlich; (abwertend) schäbig, widerlich; (umgangssprachlich abwertend) mies, schauderhaft, schofel; (abwertend veraltend) widrig; (veraltet) abominabel; (Jugendsprache) ätzend

Aussprache

Betonung: eklig🔉
ekelig

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. ekelerregend, widerwärtig, abscheulich

      Beispiel

      ein ekliger Geruch
    2. in seinem Auftreten unangenehm; gemein, niederträchtig

      Gebrauch

      umgangssprachlich

      Beispiel

      du, ich kann ganz schön eklig (böse, unangenehm) werden
  1. sehr, ganz gehörig, tüchtig

    Grammatik

    intensivierend bei Verben und Adjektiven

    Gebrauch

    umgangssprachlich

    Beispiel

    sich eklig wehtun

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