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at­zen

Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: Jägersprache
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: at|zen
Beispiel: du atzt

Bedeutungsübersicht

Jungvögel mit Futter, Nahrung versorgen, füttern

Beispiele

  • die Jungen atzen
  • <in übertragener Bedeutung>: jemanden atzen (scherzhaft; ihm zu essen geben)

Synonyme zu atzen

füttern; abfüttern, Futter geben, mästen, verpflegen, zu fressen geben; (umgangssprachlich) päppeln; (landschaftlich) futtern

Aussprache

Betonung: ạtzen

Herkunft

mittelhochdeutsch atzen, althochdeutsch āz[z]en, Nebenform von ätzen

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich atzeich atze 
 du atztdu atzest atz, atze!
 er/sie/es atzter/sie/es atze 
Pluralwir atzenwir atzen 
 ihr atztihr atzet
 sie atzensie atzen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich atzteich atzte
 du atztestdu atztest
 er/sie/es atzteer/sie/es atzte
Pluralwir atztenwir atzten
 ihr atztetihr atztet
 sie atztensie atzten
Partizip I atzend
Partizip II geatzt
Infinitiv mit zu zu atzen

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