ät­zen

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
ätzen
Lautschrift
[ˈɛtsn̩]

Rechtschreibung

Worttrennung
ät|zen
Beispiel
du ätzt

Bedeutungen (4)

  1. etwas mit Säure, Lauge o. Ä. behandeln, um es aufzulösen oder zu entfernen
    Beispiel
    • Wundränder mit Höllenstein ätzen
  2. (von Säuren, Laugen o. Ä.) zerstörend, zerfressend auf etwas wirken
    Beispiele
    • die Säure ätzt
    • ätzende Chemikalien
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 ätzender (beißender, scharfer) Rauch
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 ätzender (beißender, verletzender) Spott
  3. durch Gebrauch von Säuren, Laugen o. Ä. etwas auf der Oberfläche eines Materials erzeugen, einätzen
    Beispiele
    • ein Bild auf, in die Kupferplatte ätzen
    • geätztes (durch Einätzung verziertes) Glasgeschirr
  4. mit beißendem Spott belegen, ätzend äußern
    Gebrauch
    salopp

Herkunft

mittelhochdeutsch etzen, althochdeutsch ezzen = füttern, weiden, eigentlich = essen machen; die Säure frisst sich gleichsam in das Metall hinein

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

Präsens

Indikativ Konjunktiv I Imperativ
Singular ich ätze ich ätze
du ätzt du ätzest ätz, ätze!
er/sie/es ätzt er/sie/es ätze
Plural wir ätzen wir ätzen
ihr ätzt ihr ätzet ätzt!
sie ätzen sie ätzen

Präteritum

Indikativ Konjunktiv II
Singular ich ätzte ich ätzte
du ätztest du ätztest
er/sie/es ätzte er/sie/es ätzte
Plural wir ätzten wir ätzten
ihr ätztet ihr ätztet
sie ätzten sie ätzten
Partizip I ätzend
Partizip II geätzt
Infinitiv mit zu zu ätzen

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