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Tü­cke, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: |cke

Bedeutungsübersicht

  1. hinterhältig-heimtückische Boshaftigkeit
  2. heimtückische Handlung
  3. nicht ohne Weiteres erkennbare, verborgene Eigenschaft (einer Sache), die einen in ärgerliche, gefährliche Situationen bringen kann

Synonyme zu Tücke

Aussprache

Betonung: Tụ̈cke

Herkunft

mittelhochdeutsch tücke, tucke, eigentlich = Handlungsweise, Tun, entweder Plural oder feminine Bildung von mittelhochdeutsch tuc = Schlag, Stoß; (arglistige) Handlung(sweise)

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Tückedie Tücken
Genitivder Tückeder Tücken
Dativder Tückeden Tücken
Akkusativdie Tückedie Tücken

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. hinterhältig-heimtückische Boshaftigkeit

    Grammatik

    ohne Plural

    Beispiele

    • jemandes Tücke fürchten
    • sie ist, steckt voller Tücke
    • <in übertragener Bedeutung>: er fürchtete die Tücke des Schicksals

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    die Tücke des Objekts (ärgerliche Schwierigkeit, die sich unvermutet beim Gebrauch von etwas zeigt; erstmals im Roman „Auch einer“ von F. Th. Vischer [1807–1887])
  2. heimtückische Handlung

    Grammatik

    meist im Plural

    Beispiele

    • es gibt keine Tücke, zu der sie nicht fähig wäre
    • <in übertragener Bedeutung>: er war allen Tücken des Meeres ausgesetzt
  3. nicht ohne Weiteres erkennbare, verborgene Eigenschaft (einer Sache), die einen in ärgerliche, gefährliche Situationen bringen kann

    Grammatik

    meist im Plural

    Beispiel

    der Motor hat [seine] Tücken

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