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Sem­mel, die

Wortart: Substantiv, feminin
Gebrauch: besonders österreichisch, bayrisch
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Sem|mel

Bedeutungsübersicht

Semmel - Aufgeschnittene Semmel
Aufgeschnittene Semmel - © MEV Verlag, Augsburg
Brötchen

Beispiele

  • frische, knusprige, noch warme Semmeln
  • eine Semmel mit Wurst, Käse
  • eine geriebene Semmel
  • in Milch aufgeweichte Semmeln essen

Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

weggehen wie warme Semmeln (sich besonders schnell und gut verkaufen lassen)

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Goethe-Zertifikats B1.

Synonyme zu Semmel

Brötchen; (österreichisch) Wecken; (schweizerisch) Mutschli, Weggen, Weggli; (norddeutsch, besonders hamburgisch) Rundstück; (besonders süddeutsch) Weck; (besonders süddeutsch, österreichisch) Wecke; (bayrisch, österreichisch) Weckerl; (landschaftlich) Knüppel, Weggla; (besonders berlinisch) Schrippe

Aussprache

Betonung: Sẹmmel
Lautschrift: [ˈzɛml̩] 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch semel(e) = Brot aus Weizenmehl, althochdeutsch semala = fein gemahlenes Weizenmehl < lateinisch simila

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Semmeldie Semmeln
Genitivder Semmelder Semmeln
Dativder Semmelden Semmeln
Akkusativdie Semmeldie Semmeln

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