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Lor­beer, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Lor|beer

Bedeutungsübersicht

  1. (im Mittelmeerraum heimischer) immergrüner Baum mit ledrigen (getrocknet als Gewürz dienenden) Blättern, gelblich weißen Blüten und blauschwarzen Steinfrüchten
  2. Blatt des Lorbeers, das als Gewürz verwendet wird
  3. Lorbeerkranz oder -zweig [als Sinnbild des Ruhms, Sieges-, Ehrenzeichen]

Aussprache

Betonung: Lọrbeer🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch lōrber, althochdeutsch lōrberi = Beere des Lorbeerbaums, zu lateinisch laurus = Lorbeer(baum)

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Lorbeerdie Lorbeeren
Genitivdes Lorbeersder Lorbeeren
Dativdem Lorbeerden Lorbeeren
Akkusativden Lorbeerdie Lorbeeren

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Lorbeer
    © Dr. R. König, Preetz
    (im Mittelmeerraum heimischer) immergrüner Baum mit ledrigen (getrocknet als Gewürz dienenden) Blättern, gelblich weißen Blüten und blauschwarzen Steinfrüchten
  2. Lorbeer
    © Tootles - Fotolia.com
    Blatt des Lorbeers (1), das als Gewürz verwendet wird

    Beispiel

    das Fleisch mit Lorbeer und einigen Gewürzkörnern schmoren
  3. Lorbeer
    © MEV Verlag, Augsburg
    Lorbeerkranz oder -zweig [als Sinnbild des Ruhms, Sieges-, Ehrenzeichen]

    Beispiele

    • mit Lorbeer geschmückt kehrte der siegreiche Feldherr aus dem Krieg zurück
    • <in übertragener Bedeutung>: die Schauspielerin verdiente sich ihre ersten Lorbeeren im klassischen Theater

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    [sich] auf seinen Lorbeeren ausruhen (umgangssprachlich: nach einmal errungenem Erfolg sich nicht mehr anstrengen)

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