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Krü­cke, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Krü|cke

Bedeutungsübersicht

  1. für Gehbehinderte gefertigter, bis etwa zum Ellbogen reichender Stock mit kleinem gebogenem Querholz zum Stützen am Unterarm oder längerer, sich verzweigender Stock zum Stützen in der Achselhöhle
  2. Griff an einem Stock, Schirm o. Ä.
    1. (umgangssprachlich abwertend) jemand, der als unfähig, nicht besonders tüchtig, als Versager angesehen wird
    2. (umgangssprachlich abwertend) etwas, was nur [noch] schlecht funktioniert

Synonyme zu Krücke

Aussprache

Betonung: Krụ̈cke🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch krücke, althochdeutsch krucka, im Sinne von »Krummstab, Stock mit gekrümmtem Griff« verwandt mit Kringel

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Krückedie Krücken
Genitivder Krückeder Krücken
Dativder Krückeden Krücken
Akkusativdie Krückedie Krücken

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. Krücke
    © Accent - Fotolia.com
    für Gehbehinderte gefertigter, bis etwa zum Ellbogen reichender Stock mit kleinem gebogenem Querholz zum Stützen am Unterarm oder längerer, sich verzweigender Stock zum Stützen in der Achselhöhle

    Beispiele

    • seit seinem Unfall muss er an, auf Krücken gehen
    • er kann sich nur noch mit Krücken fortbewegen
  2. Griff an einem Stock, Schirm o. Ä.

    Beispiel

    die silberne Krücke eines Spazierstocks
    1. jemand, der als unfähig, nicht besonders tüchtig, als Versager angesehen wird

      Gebrauch

      umgangssprachlich abwertend

      Beispiel

      der Schiedsrichter war eine richtige Krücke
    2. etwas, was nur [noch] schlecht funktioniert

      Gebrauch

      umgangssprachlich abwertend

      Beispiel

      mit der Krücke [von Radio] bekomme ich nur noch zwei Sender

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