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Kauz, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Kauz

Bedeutungsübersicht

  1. zu den Eulen gehörender Vogel (z. B. Steinkauz, Waldkauz)
  2. auf liebenswerte Weise sonderbarer, eigenbrötlerischer Mann
  3. (landschaftlich) Haarknoten

Synonyme zu Kauz

Eigenbrötler, Freak, Sonderling; (umgangssprachlich) seltener Vogel, Type, Unikum; (salopp) Tulpe; (scherzhaft) Krauter; (umgangssprachlich abwertend) Spinner; (landschaftlich) Zwickel

Aussprache

Betonung: Kauz🔉

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Kauzdie Käuze
Genitivdes Kauzesder Käuze
Dativdem Kauzden Käuzen
Akkusativden Kauzdie Käuze

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. zu den Eulen gehörender Vogel (z. B. Steinkauz, Waldkauz)

    Herkunft

    spätmittelhochdeutsch kūz(e), lautmalend

    Beispiele

    • der nächtliche Ruf eines Kauzes
    • im Wald schrie ein Kauz
  2. auf liebenswerte Weise sonderbarer, eigenbrötlerischer Mann

    Herkunft

    da der Kauz ein Nachtvogel ist, scheint er sich von anderen Vögeln abzusondern und wirkt wie ein Einzelgänger

    Beispiel

    ein komischer, wunderlicher Kauz
  3. Haarknoten

    Herkunft

    wohl nach der äußeren Ähnlichkeit

    Gebrauch

    landschaftlich

    Beispiel

    das Haar zu einem Kauz aufgesteckt tragen

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