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Verschiedene Zahl­wörter und ihre Schreibung

In diesem Artikel geht es um verschiedene Zahlwörter, und zwar um Kardinal-, Ordinal- und Bruchzahlen, sowie um deren korrekte Schreibung.

Wenn Sie an Zahlwörter denken, fallen Ihnen vermutlich eins, zwei, drei … ein. Aber das ist nur ein Teil unseres Zahlwortbestandes. Diese „Grundzahlen“ werden als Kardinalzahlen bezeichnet, wobei Kardinal hier nichts mit der Kirche zu tun hat, sondern im Sinne von „grundlegend, hauptsächlich“ verwendet wird. Die Kardinalzahlen werden stets kleingeschrieben, wenn sie auf einen Wert verweisen: Diese drei waren mir gleich sympathisch. Nur wenn die Ziffer selbst gemeint ist, schreibt man groß: Die blaue Sieben vor der roten Drei sieht nicht schlecht aus.

Die zweite große Gruppe sind die Ordinalzahlen, die Ordnungszahlen. Sie bringen die Dinge in eine bestimmte Reihenfolge, nämlich als erste, zweite, dritte … Wenn sie als Ziffern geschrieben werden, erhalten sie einen Punkt: 1., 2., 3. Die Schreibweise 4te, 80ste etc. sollte vermieden werden, stattdessen kann man vierte bzw. achtzigste schreiben. Die Ordinalzahlen verhalten sich bei der Groß- und Kleinschreibung wie Adjektive. Steht also ein Bezugswort dabei, so werden sie kleingeschrieben: Heinz ist schon ihr vierter Ehemann! Ohne Bezugswort schreibt man sie groß: Heinz ist der Dritte von links.

Daneben gibt es im Deutschen noch die Bruchzahlen. Bis auf Hälfte gehen diese zurück auf Zusammensetzungen aus der Kardinalzahl + Teil, was im Lauf der Zeit zu -tel verkürzt wurde. Daraus entstanden viertel, achtel etc.

Der Vollständigkeit halber erwähnen möchten wir noch die Verteilungszahlwörter (je zehn, jeder Zwanzigste), die Vervielfältigungzahlwörter (dreifach, hundertfach) sowie die Wiederholungszahlwörter (zweimal, manchmal).

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„Dicht behaart“ und „dichtmaschig“ – die Schreibung von „dicht“

Wir beleuchten in diesem Artikel die Getrennt- und Zusammen­schrei­bung bei Kombinationen mit dem Wort „dicht“.

Substantivierung von Infinitiven

Substantivierte Infinitive sind ein Klassiker unter den Fragen rund um die Rechtschreibung. Hier geht es nun weniger um das Wann (nach Artikeln, Präpositionen, unbestimmten Zahlwörtern), sondern vielmehr um das Wie.

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