Schreibung von großen Zahlen

„Die Nullen, folgen sie der Eins, wird eine große Zahl daraus!“ – damit spricht der deutsche Schriftsteller Friedrich Martin von Bodenstedt sicher jedem Lottospieler aus dem Herzen. Wie diese „große Zahl“ (oder auch eine kleinere) aussieht, wenn man sie als ausgeschriebenen Betrag auf dem begehrten Scheck darstellt, erfahren Sie hier.

Grundsätzlich kann man Zahlen sowohl in Ziffern als auch in Buchstaben schreiben. Es gibt jedoch mitunter Kontexte, in denen beide Schreibungen erforderlich sind, um Missverständnisse auszuschließen, z. B. beim Ausfüllen von Scheckformularen oder beim Ausstellen von Gutscheinen. Sollen Zahlen in Wörtern angegeben werden, schreibt man sie zusammen, sofern sie unter einer Million liegen: 1965 = eintausendneunhundertfünfundsechzig oder neunzehnhundertfünfundsechzig.

Zahlen über einer Million schreibt man dagegen getrennt: 2 120 419 = zwei Millionen einhundertzwanzigtausendvierhundertneunzehn.

Bei der Darstellung von Beträgen mit Dezimalstellen wird die Zahl, welche die Cents bezeichnet, durch ein Komma abgetrennt; die explizite Nennung des Kommas ist dabei freigestellt: 742,85 = siebenhundertzweiundvierzig (Komma) fünfundachtzig.

Werden die Währungseinheiten konkret angegeben, wird das Komma nicht genannt: 742 Euro, 85 Cent = siebenhundertzweiundvierzig Euro fünfundachtzig Cent.

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Einfach erklärt: „wart“ oder „ward“?

Die Verwechslung von „wart“ und „ward“ gehört zu den häufigsten Fehlern im geschriebenen Deutsch. Trotz gleicher Aussprache handelt es sich um zwei unterschiedliche Verben. Mit unserer Faustregel geht nichts mehr schief.

„hinarbeiten“, „hinlegen“, „vor sich hin murmeln“: Verben mit „hin“

Um ein bisschen Klarheit in das ganze Hin und Her zu bringen, klären wir in diesem Artikel, wann man hin getrennt von einem Verb schreibt und wann man hin mit einem Verb zusammenschreibt.