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Genus von „Gehalt“ und „Verdienst“

Beruhigend zu wissen, dass am Monatsende das Gehalt auf dem Konto ist! Das Gehalt oder doch der Gehalt? Lesen Sie, wann welches Genus das richtige ist.

Einige gleichlautende Substantive haben unterschiedliche Bedeutung, je nachdem, welches Genus sie haben. Das Substantiv Gehalt beispielsweise ist ein Neutrum, wenn es in der Bedeutung „Arbeitsentgelt, Besoldung“ gebraucht wird, der Plural lautet in diesem Fall die Gehälter. Wieder einmal wurden die Gehälter der Mitarbeiter zu spät überwiesen.

Daneben existiert die Form der Gehalt mit dem Plural die Gehalte in der Bedeutung „Inhalt, Wert“. Der Alkoholgehalt dieses Weines ist ungewöhnlich hoch.

Ein weiteres Beispiel ist das Wort Verdienst, das ebenfalls als maskulines wie auch neutrales Substantiv verwendet werden kann. Auch hier besteht ein Bedeutungsunterschied. Die maskuline Form der Verdienst ist ein Synonym für „Einkommen, materieller Erwerb“. Ohne diesen zusätzlichen Verdienst könnte er nicht überleben. Dagegen bedeutet das Verdienst „anerkennenswertes Verhalten oder außergewöhnliche Leistung“. Die Rettung der Flüchtlinge war ganz allein sein persönliches Verdienst. Die Pluralform ist allerdings beim Maskulinum wie auch beim Neutrum dieselbe: die Verdienste.

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Kurz erklärt: „einzige“ oder „einzigste“?

Geht es „einziger“ als „einzig“ oder „gleicher“ als „gleich“? In diesem Artikel sehen wir uns ein Paradox genauer an: die Steigerung von nicht steigerbaren Adjektiven.

Worteinsparungen in Satzreihen

In diesem Artikel gehen wir der Frage nach, welche Wörter man im Satz einsparen kann und welche nicht, was fachsprachlich als „Ellipse“ bezeichnet wird.

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