ver­tun

Wortart:
unregelmäßiges Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉vertun

Rechtschreibung

Worttrennung
ver|tun

Bedeutungen (2)

  1. etwas (Wertvolles, Unwiederbringliches o. Ä.) nutzlos, mit nichtigen Dingen verschwenden, vergeuden
    Herkunft
    mittelhochdeutsch vertuon, althochdeutsch fertuon
    Beispiele
    • Zeit, Geld nutzlos vertun
    • eine Chance vertun
    • all ihre Mühe war vertan (vergeblich)
    • eine vertane (nicht genutzte) Gelegenheit
  2. sich (bei etwas) irren, einen Fehler machen
    Gebrauch
    umgangssprachlich
    Grammatik
    sich vertun
    Beispiele
    • sich beim Rechnen, Eintippen vertun
    • 〈substantiviert:〉 (landschaftlich) da gibts kein Vertun (das ist unbezweifelbar, ist wirklich so)

Synonyme zu vertun

  • einen Fehler machen, sich irren, sich verkalkulieren, sich verrechnen

Grammatik

unregelmäßiges Verb; Perfektbildung mit „hat“

Präsens

Indikativ Konjunktiv I Imperativ
Singular ich vertu (mich), vertue (mich) ich vertue (mich)
du vertust (dich) du vertuest (dich) vertu (dich), vertue (dich)!
er/sie/es vertut (sich) er/sie/es vertue (sich)
Plural wir vertun (uns) wir vertuen (uns)
ihr vertut (euch) ihr vertuet (euch) vertut (euch)!
sie vertun (sich) sie vertuen (sich)

Präteritum

Indikativ Konjunktiv II
Singular ich vertat (mich) ich vertäte (mich)
du vertatest (dich), vertatst (dich) du vertätest (dich)
er/sie/es vertat (sich) er/sie/es vertäte (sich)
Plural wir vertaten (uns) wir vertäten (uns)
ihr vertatet (euch) ihr vertätet (euch)
sie vertaten (sich) sie vertäten (sich)
Partizip I vertuend
Partizip II vertan
Infinitiv mit zu zu vertun

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