stem­peln

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉stempeln

Rechtschreibung

Worttrennung
stem|peln
Beispiele
ich stemp[e]le; stempeln gehen (umgangssprachlich für Arbeitslosenunterstützung beziehen)

Bedeutungen (5)

  1. etwas mit einem Stempel versehen, um es dadurch in bestimmter Weise zu kennzeichnen, für gültig oder ungültig zu erklären
    Beispiele
    • Briefe stempeln
    • die Briefmarken sind gestempelt (durch einen Poststempel entwertet)
  2. durch Aufdruck eines Stempels hervorbringen, erscheinen lassen
    Beispiel
    • Name und Anschrift auf den Briefumschlag stempeln
  3. mit einem Stempel (4) versehen
  4. in negativer Weise als etwas Bestimmtes kennzeichnen, in eine bestimmte Kategorie fest einordnen
    Beispiele
    • jemanden zum Lügner stempeln
    • dieser Misserfolg stempelt ihn zum Versager
  5. Arbeitslosengeld, -hilfe beziehen
    Herkunft
    seit etwa 1930, eigentlich = aufgrund eines amtlichen Stempels Arbeitslosenunterstützung beziehen
    Gebrauch
    umgangssprachlich veraltend
    Beispiel
    • stempeln gehen

Synonyme zu stempeln

Herkunft

mittelniederdeutsch stempeln

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

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