sin­nen

Wortart INFO
starkes Verb
Gebrauch INFO
gehoben
Häufigkeit INFO
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Rechtschreibung

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Worttrennung
sin|nen
Beispiele
du sannst; du sännest, veraltet sönnest; gesonnen; sinn[e]!

Bedeutungen (2)

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  1. in Gedanken versunken [über etwas] nachdenken, Betrachtungen [über etwas] anstellen
    Beispiele
    • [lange hin und her] sinnen, wie ein Problem zu lösen ist
    • was sinnst du? (woran denkst du?)
    • sie schaute sinnend (in Gedanken versunken) aus dem Fenster
  2. planend seine Gedanken auf etwas richten; nach etwas trachten
    Beispiele
    • auf Mord, Rache, Flucht sinnen
    • 〈veraltet mit Akkusativ-Objekt:〉 Verrat sinnen
    • 〈substantiviert:〉 ihr ganzes Sinnen [und Trachten] war darauf gerichtet, sich dafür zu rächen

Synonyme zu sinnen

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Herkunft

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mittelhochdeutsch sinnen, althochdeutsch sinnan, ursprünglich = gehen, reisen

Grammatik

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starkes Verb; Perfektbildung mit „hat“

Präsens

IndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich sinneich sinne
du sinnstdu sinnest sinn, sinne!
er/sie/es sinnter/sie/es sinne
Pluralwir sinnenwir sinnen
ihr sinntihr sinnet sinnt!
sie sinnensie sinnen

Präteritum

IndikativKonjunktiv II
Singularich sannich sänne, sönne
du sannstdu sännest, sännst, sönnest, sönnst
er/sie/es sanner/sie/es sänne, sönne
Pluralwir sannenwir sännen, sönnen
ihr sanntihr sännet, sännt, sönnet, sönnt
sie sannensie sännen, sönnen
Partizip I sinnend
Partizip II gesonnen
Infinitiv mit zu zu sinnen

Aussprache

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Betonung
sinnen
Lautschrift
[ˈzɪnən]