sin­nen

Wortart:
starkes Verb
Gebrauch:
gehoben
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
sinnen
Lautschrift
[ˈzɪnən]

Rechtschreibung

Worttrennung
sin|nen
Beispiele
du sannst; du sännest, veraltet sönnest; gesonnen; sinn[e]!

Bedeutungen (2)

  1. in Gedanken versunken [über etwas] nachdenken, Betrachtungen [über etwas] anstellen
    Beispiele
    • [lange hin und her] sinnen, wie ein Problem zu lösen ist
    • was sinnst du? (woran denkst du?)
    • sie schaute sinnend (in Gedanken versunken) aus dem Fenster
  2. planend seine Gedanken auf etwas richten; nach etwas trachten
    Beispiele
    • auf Mord, Rache, Flucht sinnen
    • 〈veraltet mit Akkusativ-Objekt:〉 Verrat sinnen
    • 〈substantiviert:〉 ihr ganzes Sinnen [und Trachten] war darauf gerichtet, sich dafür zu rächen

Synonyme zu sinnen

Herkunft

mittelhochdeutsch sinnen, althochdeutsch sinnan, ursprünglich = gehen, reisen

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit „hat“

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