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Po­lyp, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Po|lyp

Bedeutungsübersicht

  1. auf einem Untergrund festsitzendes Nesseltier, das oft große Stöcke bildet
  2. (veraltet, noch Gastronomie) Krake
    1. (Medizin) gutartige, oft gestielte Geschwulst der Schleimhäute, besonders in der Nase
    2. (umgangssprachlich) Wucherung der Rachenmandel
  3. (salopp) Polizist; Polizei-, Kriminalbeamter

Synonyme zu Polyp

Aussprache

Betonung: Polyp 🔉

Herkunft

lateinisch polypus < griechisch polýpous, eigentlich = vielfüßig, zu: poús = Fuß

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Polypdie Polypen
Genitivdes Polypender Polypen
Dativdem Polypenden Polypen
Akkusativden Polypendie Polypen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. auf einem Untergrund festsitzendes Nesseltier, das oft große Stöcke bildet
  2. Krake

    Gebrauch

    veraltet, noch Gastronomie
    1. gutartige, oft gestielte Geschwulst der Schleimhäute, besonders in der Nase

      Gebrauch

      Medizin

      Beispiel

      jemandem die Polypen herausnehmen
    2. Wucherung der Rachenmandel

      Gebrauch

      umgangssprachlich
  3. Polizist; Polizei-, Kriminalbeamter

    Herkunft

    zu älter gaunersprachlich polipee, vielleicht aus dem Jiddischen, beeinflusst vom scherzhaften Vergleich der „Fangarme“ des Polizisten mit denen des Polypen

    Gebrauch

    salopp

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