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Har­ke, die

Wortart: Substantiv, feminin
Gebrauch: besonders norddeutsch
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Har|ke

Bedeutungsübersicht

Harke
© MEV Verlag, Augsburg
Gerät zur Garten- und Feldarbeit mit langem Stiel und quer angeordneten Zinken, das zum Glätten der Erde oder zum Zusammenholen von Laub o. Ä. dient; Rechen

Beispiel

das Beet mit der Harke glätten

Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

jemandem zeigen, was eine Harke ist (salopp: jemandem nachdrücklich und unmissverständlich die Meinung sagen; jemanden deutlich belehren, ihm zeigen, wie etwas viel besser, richtig gemacht wird; vielleicht nach der Erzählung vom Bauernsohn, der aus der Stadt zurückkehrt und vorgibt, nicht mehr zu wissen, was eine Harke ist, und es erst wieder weiß, als er auf die Zinken tritt und ihm der Stiel an den Kopf schlägt)

Synonyme zu Harke

Fächerbesen, Rasenbesen; (norddeutsch) Forke; (süddeutsch, mitteldeutsch, österreichisch und schweizerisch) Rechen

Aussprache

Betonung: Hạrke 🔉

Herkunft

aus dem Niederdeutschen < mittelniederdeutsch harke, ursprünglich lautmalend (nach dem scharrenden, kratzenden Geräusch, das das Gerät beim Harken verursacht)

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Harkedie Harken
Genitivder Harkeder Harken
Dativder Harkeden Harken
Akkusativdie Harkedie Harken

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