Ader, die

Wortart:
Substantiv, feminin
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
🔉Ader

Rechtschreibung

Worttrennung
Ader

Bedeutungen (3)

  1. Herkunft
    mittelhochdeutsch āder, althochdeutsch ād(e)ra, eigentlich = Eingeweide, ursprüngliche Bezeichnung für alle Gefäße und inneren Organe des menschlichen Körpers
    Beispiele
    • die Adern traten an seinen Schläfen hervor
    • ihre Adern klopften
    • eine Ader bei der Operation abklemmen, unterbinden
    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
    • sich <Dativ> die Adern öffnen (gehoben: durch Öffnen der Pulsader[n] Selbstmord begehen)
    • jemanden zur Ader lassen (1. früher; jemandem zur Heilbehandlung Blut aus der Vene abnehmen. 2. umgangssprachlich scherzhaft; jemandem Geld abnehmen.)
  2. Veranlagung, Begabung
    Grammatik
    ohne Plural
    Beispiele
    • sie hat eine dichterische Ader
    • er hat eine soziale Ader
    • keine Ader für etwas haben (umgangssprachlich; für etwas keinen Sinn haben, nicht aufgeschlossen sein)
    • eine leichte Ader haben (leichtlebig sein)
    1. Gebrauch
      Botanik
    2. feine Röhre in den Flügeln der Insekten
      Gebrauch
      Zoologie
    3. schmale Verzierung aus andersartigem Holz zur Belebung der Fläche
      Gebrauch
      Holztechnik
    4. kluftähnlicher kleiner Gang, der mit Mineralien, Erz o. Ä. ausgefüllt ist
      Gebrauch
      Geologie, Mineralogie, Bergbau
    5. einzelner, isolierter, Strom führender Leiter in Kabeln
      Gebrauch
      Elektrotechnik

Grammatik

die Ader; Genitiv: der Ader, Plural: die Adern

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