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Idio­syn­kra­sie, die

Wortart: Substantiv, feminin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Idio|syn|kra|sie

Bedeutungsübersicht

    1. (Medizin) [angeborene] Überempfindlichkeit gegen bestimmte Stoffe (z. B. Nahrungsmittel) und Reize
    2. (Psychologie) besonders starke Abneigung oder Widerwillen gegenüber bestimmten Menschen, Tieren, Speisen, Dingen o. Ä.
  1. (bildungssprachlich) Gesamtheit persönlicher Eigenheiten, Vorlieben und Abneigungen

Synonyme zu Idiosynkrasie

Abneigung, Abscheu, Antipathie, Hass, Widerwille

Aussprache

Betonung: Idiosynkrasie

Herkunft

griechisch idiosygkrasía = eigentümliche Mischung der Säfte im Körper und die daraus hervorgehende Beschaffenheit des Leibes, zu: sýgkrasis = Vermischung, zu: krãsis = das Mischen, Mischung

Grammatik

 SingularPlural
Nominativdie Idiosynkrasiedie Idiosynkrasien
Genitivder Idiosynkrasieder Idiosynkrasien
Dativder Idiosynkrasieden Idiosynkrasien
Akkusativdie Idiosynkrasiedie Idiosynkrasien

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. [angeborene] Überempfindlichkeit gegen bestimmte Stoffe (z. B. Nahrungsmittel) und Reize

      Gebrauch

      Medizin

    2. besonders starke Abneigung oder Widerwillen gegenüber bestimmten Menschen, Tieren, Speisen, Dingen o. Ä.

      Gebrauch

      Psychologie

      Beispiel

      eine Idiosynkrasie gegen jedes Spießertum
  1. Gesamtheit persönlicher Eigenheiten, Vorlieben und Abneigungen

    Gebrauch

    bildungssprachlich

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