Reduplika­tion

Wenn das Töfftöff tagtäglich tipptopp im Hof steht, haben wir es mit einer besonderen Form der Wortbildung zu tun.

Wörter wie Töfftöff oder tipptopp gehören zu einer überschaubaren Gruppe von Bildungen, die im Deutschen etwa hundert Mitglieder umfasst. In der Sprachwissenschaft wird das Mittel der Wort- und Formbildung, das ihnen eigen ist, als Reduplikation, abgeleitet vom lateinischen Wort für Verdoppelung, bezeichnet: Silben oder Wörter werden bei diesen Bildungen wörtlich oder leicht abgeändert wiederholt. Verbreitet sind Wortschöpfungen wie Gackgack, Wauwau, bimmelimmelimm oder Ticktack in der Kindersprache. Doch auch Jugendliche und Erwachsene nutzen solche Bildungen, die meist als salopp oder umgangssprachlich gelten, etwa die einfache Doppelung Pinkepinke, die Reimdoppelungen Remmidemmi, Heckmeck sowie die Ablautdoppelungen Singsang oder Tingeltangel. Vor allem Wörter, die lautmalend Geräusche bezeichnen, werden gern in Comics verwendet. Sprechblasen sind dann gefüllt mit klapperdiklapp oder Peng! Peng! Peng!

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Redu­plikations­bildungen mit Ablaut

Wir bewegen uns im Zickzack durch die Welt der sogenannten Reduplikationsbildungen.

Die häufig­sten Fragen an die Duden-Sprach­beratung

Im Folgenden haben wir die häufigsten Fragen an die Duden-Sprachberatung zusammengefasst.