Das Buchstabier­alphabet

Wissen Sie, welche Kennwörter man offiziell zum Buchstabieren von Eigennamen und schwierigen Wörtern verwendet (besonders beim Telefonieren, beim Sprechfunk, bei Diktaten usw.)? Diese Wörter stellen wir Ihnen hier vor.

Wenn wir schwierige Wörter buchstabieren wollen, bedienen wir uns der Deutlichkeit halber oft markanter Kennwörter, die wir uns auch schon einmal ganz spontan selbst ausdenken. Aber es gibt dafür in den deutschsprachigen Ländern auch Empfehlungen (etwa in der DIN 5009 oder in der ÖNORM A 1081), die sich von Land zu Land ein wenig unterscheiden. Bis auf einige Ausnahmen sind es Personennamen:
 
A wie Anton, Anna1, Ä wie Ärger, B wie Berta, C wie Cäsar, Ch wie Charlotte, Christine2, D wie Dora, Daniel1, E wie Emil, F wie Friedrich, G wie Gustav, H wie Heinrich, I wie Ida, J wie Julius, Jakob1, K wie Kaufmann, Kaiser1, Konrad2, L wie Ludwig, Leopold1, M wie Martha, Marie1, N wie Nordpol, Niklaus1, Norbert2, O wie Otto, Ö wie Ökonom, Österreich2, P wie Paula, Peter1, Q wie Quelle, R wie Richard, Rosa1, S wie Samuel, Sophie1, Siegfried2, Sch wie Schule, T wie Theodor, U wie Ulrich, Ü wie Übermut, Übel2, V wie Viktor, W wie Wilhelm, X wie Xanthippe, Xaver1, 2, Y wie Ypsilon, Yverdon1, Z wie Zacharias, Zürich1
   
1 = in der Schweiz
2 = in Österreich

Alle Artikel in Aussprache (16)

„Belarussisch“ oder „belarusisch“?

Seit der Jahresmitte 2020 erreichen uns vermehrt Zuschriften mit der Frage, wie die Ableitung des Landesnamens Belarus geschrieben wird: belarussisch mit Doppel-s oder belarusisch mit einfachem s?

Tschüs – richtig ausgesprochen

Tschüs sagen fällt nicht immer leicht. Hier erfahren Sie, welche Aussprache die populärste ist.