sträu­ben

Wortart:
schwaches Verb
Häufigkeit:
▒▒░░░
Aussprache:
Betonung
sträuben
Lautschrift
[ˈʃtrɔɪ̯bn̩]

Rechtschreibung

Worttrennung
sträu|ben
Beispiele
sich sträuben; D 82: da hilft kein Sträuben

Bedeutungen (2)

    1. (von Fell, Gefieder o. Ä.) machen, dass sich etwas [senkrecht, nach allen Seiten] aufstellt
      Beispiele
      • die Federn sträuben
      • der Hund sträubt das Fell
    2. (von Fell, Gefieder o. Ä.) sich aufrichten
      Grammatik
      sich sträuben
      Beispiele
      • das Fell, das Gefieder sträubt sich
      • der Katze sträubt sich das Fell
      • vor Angst sträubten sich ihr die Haare
      • bei diesen Geschichten sträuben sich einem die Haare (ist man entsetzt)
  1. sich [einer Sache] widersetzen, sich [gegen etwas] wehren
    Grammatik
    sich sträuben
    Beispiele
    • sich lange, heftig sträuben
    • sich mit allen Mitteln, mit Händen und Füßen gegen etwas sträuben
    • 〈in übertragener Bedeutung:〉 die Feder sträubt sich, dies zu beschreiben

Synonyme zu sträuben

Herkunft

mittelhochdeutsch strūben, althochdeutsch strūbēn = rau machen, zu mittelhochdeutsch strūp = emporstarrend, rau

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit „hat“

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