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rol­lie­ren

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▯▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: rol|lie|ren

Bedeutungsübersicht

  1. (Schneiderei) (einen dünnen Stoff) am Rand oder Saum zur Befestigung einrollen, rollend umlegen
  2. (bildungssprachlich) nach einem bestimmten System turnusmäßig [ab-, aus]wechseln
  3. (Technik) die Oberfläche eines [metallenen] Werkstücks unter Druck zwischen rotierenden Scheiben aus hartem Stahl glätten und polieren

Aussprache

Betonung: rollieren

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singularich rolliereich rolliere 
 du rollierstdu rollierest rollier, rolliere!
 er/sie/es rollierter/sie/es rolliere 
Pluralwir rollierenwir rollieren 
 ihr rolliertihr rollieret
 sie rollierensie rollieren 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singularich rollierteich rollierte
 du rolliertestdu rolliertest
 er/sie/es rollierteer/sie/es rollierte
Pluralwir rolliertenwir rollierten
 ihr rolliertetihr rolliertet
 sie rolliertensie rollierten
Partizip I rollierend
Partizip II rolliert
Infinitiv mit zu zu rollieren

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. (einen dünnen Stoff) am Rand oder Saum zur Befestigung einrollen, rollend umlegen

    Gebrauch

    Schneiderei
  2. nach einem bestimmten System turnusmäßig [ab-, aus]wechseln

    Gebrauch

    bildungssprachlich

    Beispiele

    • durch ein rollierendes System sollte eine Entzerrung der Sommerferien erreicht werden
    • <substantiviert>: beim Rollieren wird jeweils nur die Hälfte der Gemeinderäte neu gewählt
  3. die Oberfläche eines [metallenen] Werkstücks unter Druck zwischen rotierenden Scheiben aus hartem Stahl glätten und polieren

    Gebrauch

    Technik

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