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bu­ckeln

Wortart: schwaches Verb
Gebrauch: umgangssprachlich
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: bu|ckeln
Beispiel: ich buck[e]le

Bedeutungsübersicht

  1. den Rücken krümmen, einen Buckel machen
  2. (abwertend) sich unterwürfig verhalten
  3. sich (als Traglast) auf den Rücken laden, auf dem Rücken tragen

Synonyme zu buckeln

  • sich beugen, den Rücken krümmen, einen Buckel machen, sich krümmen, sich krumm machen, sich nach vorn neigen
  • sich einschmeicheln, schöntun, sich unterwürfig machen/verhalten/zeigen, unterwürfig sein; (gehoben) sich ergeben zeigen; (bildungssprachlich) antichambrieren; (bildungssprachlich abwertend) devot sein, sich devot verhalten; (umgangssprachlich) einen krummen Buckel machen; (abwertend) dienern, katzbuckeln, kriechen, liebedienern; (gehoben veraltet) im Staub kriechen, sich in den Staub werfen
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Aussprache

Betonung: bụckeln
Lautschrift: [ˈbʊkl̩n]

Herkunft

mittelhochdeutsch buckeln

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
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Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. den Rücken krümmen, einen Buckel machen

    Beispiel

    die Katze buckelt
  2. sich unterwürfig verhalten

    Gebrauch

    abwertend

    Beispiele

    • [vor jemandem] buckeln
    • nach oben buckeln, nach unten treten
  3. sich (als Traglast) auf den Rücken laden, auf dem Rücken tragen

    Beispiel

    einen schweren Sack buckeln

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