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ach

Wortart: Interjektion
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: ach
Beispiele: ach so!; ach ja!; ach je!

Bedeutungsübersicht

  1. als Ausdruck des Schmerzes, der Betroffenheit, des Mitleids o. Ä.
    1. als Ausdruck des [ironischen] Bedauerns
    2. als Ausdruck der Verwunderung, des [freudigen] Erstaunens, des Unmuts
    3. als Ausdruck des Verlangens o. Ä.
    4. als Ausdruck des Verstehens (ach + so)
  2. als Ausdruck der Verneinung (ach + wo[her], was; umgangssprachlich)

Wussten Sie schon?

Dieses Wort gehört zum Wortschatz des Zertifikats Deutsch.

Aussprache

Betonung: ạch🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch ach, althochdeutsch ah

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. als Ausdruck des Schmerzes, der Betroffenheit, des Mitleids o. Ä.

    Beispiele

    • ach, musste das wirklich so kommen?
    • ach je
    • ach, die Armen

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    ach und weh schreien (umgangssprachlich: jammern und klagen)
    1. als Ausdruck des [ironischen] Bedauerns

      Grammatik

      meist betont

      Beispiele

      • ach, wie schade!
      • (verstärkend vor »so« + Adjektiv): ein ach so beliebtes Thema!
    2. als Ausdruck der Verwunderung, des [freudigen] Erstaunens, des Unmuts

      Grammatik

      meist betont

      Beispiele

      • ach, das ist mir neu!
      • ach, ist das schön!
      • ach, lassen wir das
    3. als Ausdruck des Verlangens o. Ä.

      Grammatik

      meist betont

      Beispiel

      ach, wäre doch schon Feierabend!
    4. als Ausdruck des Verstehens (ach + so)

      Grammatik

      meist betont
  2. als Ausdruck der Verneinung (ach + wo[her], was; umgangssprachlich)

    Grammatik

    unbetont

    Beispiele

    • ach wo, wir waren zu Hause
    • ach was, das ist doch gar nicht wahr

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