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Kalk, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Kalk
Beispiel: Kalk brennen

Bedeutungsübersicht

    1. (in der Natur als Kalkstein, Kreide und Marmor vorkommendes) Kalziumkarbonat
    2. aus Kalkstein gewonnener weißer [pulveriger] Baustoff; Branntkalk, Löschkalk
  1. als Knochensubstanz vorkommendes, im Blut enthaltenes Kalzium

Aussprache

Betonung: Kạlk 🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch kalc, althochdeutsch kalk = Kalk, Tünche < lateinisch calx (Genitiv: calcis), wohl verwandt mit griechisch chálix = Kalk(stein)

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Kalkdie Kalke
Genitivdes Kalkes, Kalksder Kalke
Dativdem Kalkden Kalken
Akkusativden Kalkdie Kalke

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. (in der Natur als Kalkstein, Kreide und Marmor vorkommendes) Kalziumkarbonat

      Beispiele

      • im Wasserkessel hat sich Kalk abgesetzt
      • das Wasser enthält [viel] Kalk
    2. aus Kalkstein gewonnener weißer [pulveriger] Baustoff; Branntkalk, Löschkalk

      Beispiele

      • gebrannter, [un]gelöschter Kalk
      • Kalk brennen, löschen
      • den Boden mit Kalk (Kalkdünger) bestreuen
      • die Wände mit Kalk (Kalkmörtel) bewerfen, mit Kalk (Kalkmilch) streichen
      • sie, ihr Gesicht wurde weiß, blass wie Kalk (sehr, auffallend bleich)

      Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

      bei jemandem rieselt [schon] der Kalk (salopp: jemand wird senil, geistig unbeweglich)
  1. als Knochensubstanz vorkommendes, im Blut enthaltenes Kalzium

    Beispiel

    die schlechten Zähne sind auf einen Mangel an Kalk zurückzuführen

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