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rin­nen

Wortart: starkes Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: rin|nen
Beispiele: es rann; es ränne, selten rönne; geronnen; rinn[e]!

Bedeutungsübersicht

    1. sich stetig und nicht sehr schnell in nicht allzu großer Menge fließend irgendwohin bewegen
    2. sich in vielen kleinen Teilchen stetig und nicht sehr schnell irgendwohin bewegen
  1. undicht sein; durch eine undichte Stelle Flüssigkeit herauslaufen lassen

Synonyme zu rinnen

Aussprache

Betonung: rịnnen🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch rinnen, althochdeutsch rinnan, eigentlich = (sich) in Bewegung setzen, (sich) bewegen, erregt sein

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit »ist«
PräsensIndikativKonjunktiv IImperativ
Singular 
 
 er/sie/es rinnter/sie/es rinne 
Plural 
 
 sie rinnensie rinnen 
PräteritumIndikativKonjunktiv II
Singular
 
 er/sie/es ranner/sie/es ränne, rönne
Plural
 
 sie rannensie rännen, rönnen
Partizip I rinnend
Partizip II geronnen
Infinitiv mit zu zu rinnen

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

    1. sich stetig und nicht sehr schnell in nicht allzu großer Menge fließend irgendwohin bewegen

      Beispiele

      • der Regen rinnt vom Dach, über die Scheiben, in die Tonne
      • das Blut rann in einem dünnen Faden aus der Wunde
      • Tränen rannen über ihre Wangen
      • <in übertragener Bedeutung>: das Geld rinnt ihm [nur so] durch die Finger (er kann nicht sparsam damit umgehen)
      • <in übertragener Bedeutung>: die Jahre rannen (gehoben; gingen schnell dahin, vergingen rasch)
    2. sich in vielen kleinen Teilchen stetig und nicht sehr schnell irgendwohin bewegen

      Beispiele

      • der Zucker rann aus dem Sack
      • sie ließ den Sand durch die Finger rinnen
  1. undicht sein; durch eine undichte Stelle Flüssigkeit herauslaufen lassen

    Beispiel

    die Gießkanne rinnt

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