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meis­tern

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▮▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: meis|tern
Beispiel: ich meistere

Bedeutungsübersicht

  1. etwas, was Schwierigkeiten bietet, bewältigen; bezwingen
  2. etwas (besonders eine Emotion) im Zaume halten, beherrschen
  3. zu handhaben verstehen; meisterhaft beherrschen
  4. (selten) schulmeistern
  5. (Sportjargon) bewältigen; schaffen

Synonyme zu meistern

Aussprache

Betonung: meistern🔉

Herkunft

mittelhochdeutsch meistern, althochdeutsch meistarōn

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. etwas, was Schwierigkeiten bietet, bewältigen; bezwingen

    Beispiel

    eine Situation, sein Schicksal meistern
  2. etwas (besonders eine Emotion) im Zaume halten, beherrschen (2)

    Beispiele

    • seinen Zorn, seine Unruhe meistern, nicht meistern können
    • <seltener auch meistern + sich>: sie konnte sich nicht mehr meistern (sich nicht mehr beherrschen)
  3. zu handhaben verstehen; meisterhaft beherrschen (3a)

    Beispiel

    ein Instrument meistern
  4. schulmeistern

    Gebrauch

    selten

  5. bewältigen; schaffen

    Gebrauch

    Sportjargon

    Beispiel

    der Torwart meisterte den Schuss (wehrte ihn ab)

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