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entheben

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ent­he­ben

Wortart: starkes Verb

Gebrauch: gehoben

Häufigkeit: 

Rechtschreibung

Worttrennung:
ent|he|ben
Beispiel:
jemanden seines Amtes entheben

Aussprache

Betonung:
enthe̲ben
Lautschrift:
[ɛntˈheːbn̩]

Herkunft

mittelhochdeutsch entheben = befreien

Grammatik

starkes Verb; Perfektbildung mit »hat«
Präsens Indikativ Konjunktiv I Imperativ
Singular ich enthebe ich enthebe  
  du enthebst du enthebest entheb, enthebe!
  er/sie/es enthebt er/sie/es enthebe  
Plural wir entheben wir entheben  
  ihr enthebt ihr enthebet
  sie entheben sie entheben  
Präteritum Indikativ Konjunktiv II
Singular ich enthob, enthub ich enthöbe, enthübe
  du enthobst, enthubst du enthöbest, enthöbst, enthübest, enthübst
  er/sie/es enthob, enthub er/sie/es enthöbe, enthübe
Plural wir enthoben, enthuben wir enthöben, enthüben
  ihr enthobt, enthubt ihr enthöbet, enthöbt, enthübet, enthübt
  sie enthoben, enthuben sie enthöben, enthüben
Partizip I enthebend
Partizip II enthoben
Infinitiv mit zu zu entheben

Bedeutungen und Beispiele

  1. von etwas befreien

    Beispiele

    • wir sind aller Sorgen enthoben
    • das enthebt mich dieses Problems, der Notwendigkeit, mich zu rechtfertigen
  2. absetzen, von etwas (einem Amt o. Ä.) entbinden

    Beispiel

    er wurde seines Amtes enthoben

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