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betten

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bet­ten

Wortart: schwaches Verb

Gebrauch: gehoben

Häufigkeit: 

Rechtschreibung

Worttrennung:
bet|ten
Beispiel:
sich betten

Synonyme zu betten

hinlegen, lagern, niederlegen

Aussprache

Betonung:
bẹtten
Lautschrift:
[ˈbɛtn̩]

Herkunft

mittelhochdeutsch betten, althochdeutsch bettōn = das Bett richten

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«
Präsens Indikativ Konjunktiv I Imperativ
Singular ich bette ich bette  
  du bettest du bettest bett, bette!
  er/sie/es bettet er/sie/es bette  
Plural wir betten wir betten  
  ihr bettet ihr bettet
  sie betten sie betten  
Präteritum Indikativ Konjunktiv II
Singular ich bettete ich bettete
  du bettetest du bettetest
  er/sie/es bettete er/sie/es bettete
Plural wir betteten wir betteten
  ihr bettetet ihr bettetet
  sie betteten sie betteten
Partizip I bettend
Partizip II gebettet
Infinitiv mit zu zu betten

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. [behutsam] hinlegen, zur Ruhe legen

    Beispiele

    • den Verletzten auf das Sofa, (seltener:) auf dem Sofa betten
    • den Toten zur letzten Ruhe betten (gehoben; beerdigen)
    • nach dem Essen bettete sie ihre Tochter (brachte sie sie zu Bett)
    • sie bettete (legte) den Kopf an seine Schulter
    • <in übertragener Bedeutung>: (gehoben) das Dorf ist in grüne Wiesen gebettet (von grünen Wiesen umgeben)

    Wendungen, Redensarten, Sprichwörter

    • sich weich betten (sich ein angenehmes Leben verschaffen)
    • weich gebettet sein (ein angenehmes Leben haben)
    • wie man sich bettet, so liegt/schläft man (es hängt von einem selbst ab, wie man sein Leben gestaltet)
  2. einbetten

    Beispiel

    der Schmuckstein ist in Platin gebettet

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