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Trot­tel, der

Wortart: Substantiv, maskulin
Gebrauch: umgangssprachlich abwertend
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯
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Rechtschreibung

Worttrennung: Trot|tel

Bedeutungsübersicht

jemand, der als einfältig, ungeschickt, willenlos angesehen wird, als jemand, der nicht bemerkt, was um ihn herum vorgeht

Beispiele

  • ein harmloser, alter Trottel
  • ich bin doch kein, nicht dein Trottel!
  • jemanden als Trottel behandeln

Synonyme zu Trottel und Trottelin

Blödling; (umgangssprachlich) Dödel, Dummbart[el], Dussel, Heini, Weihnachtsmann; (österreichisch umgangssprachlich) Dodel; (schweizerisch umgangssprachlich) Klaus; (salopp) Knallkopf, Knallkopp, Schote; (familiär) Dummerjan, Dummrian; (derb) Arsch; (abwertend) Dummkopf, Tölpel, Tropf; (umgangssprachlich abwertend) Blödel, Blödian, Dummbeutel, Einfaltspinsel, Gipskopf, Idiot, Pinsel, Strohkopf; (salopp abwertend) Armleuchter, Doofkopp, Doofmann, Vollidiot; (umgangssprachlich abwertend oder gutmütig spöttisch) Jäckel; (norddeutsch abwertend) Döskopp; (süddeutsch, österreichisch umgangssprachlich) Dalk; (landschaftlich, österreichisch) Dummian; (landschaftlich umgangssprachlich) Simpel; (besonders süddeutsch, österreichisch und schweizerisch abwertend) Depp

Aussprache

Betonung: Trọttel
Lautschrift: [ˈtrɔtl̩]

Herkunft

zu trotten, trotteln, wahrscheinlich eigentlich = Mensch mit täppischem Gang

Grammatik

 SingularPlural
Nominativder Trotteldie Trottel
Genitivdes Trottelsder Trottel
Dativdem Trottelden Trotteln
Akkusativden Trotteldie Trottel

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