Gedränge, das
Wortart: Substantiv, Neutrum
Bedeutungsübersicht
- das Drängen
- drängende Menschenmenge
- (Rugby) Fortführung des Spiels (nach bestimmten Spielunterbrechungen), zu der die Stürmer beider Mannschaften einander gegenüber Aufstellung nehmen, sich nach vorn gebeugt umfassen und mit den Schultern den Gegner wegzudrängen versuchen, wobei in den von den Körpern und Beinen gebildeten Tunnel von einer Seite der Ball eingeworfen wird
Synonyme zu Gedränge
- (umgangssprachlich) Gedrängel, Geschiebe, Rammelei; (abwertend) Drängerei; (umgangssprachlich abwertend) Schubserei
- Andrang, Auflauf, Gemenge, Getriebe, Getümmel, Gewimmel, Gewoge, Gewühl, Menschenansammlung, Menschenauflauf, Menschengewimmel, Menschengewühl, Tumult; (schweizerisch) Käsete; (häufig abwertend) Zusammenrottung; (süddeutsch) Gewurl; (landschaftlich) Gewusel
Bedeutungen, Beispiele und Wendungen
- das Drängen (1, 2)
Grammatik
- ohne Plural
- drängende Menschenmenge
© MEV Verlag, AugsburgGrammatik
- ohne Plural
Beispiele
- im Gedränge verschwinden
- sich ins Gedränge begeben
- sich einen Weg durch das Gedränge bahnen
- (Sport) das Tor fiel aus einem Gedränge im Strafraum
Wendungen, Redensarten, Sprichwörter
[mit etwas] ins Gedränge kommen/geraten ([mit etwas] in [zeitliche] Schwierigkeiten, in Bedrängnis kommen; ursprünglich vom Gedränge im Kampf) - Fortführung des Spiels (nach bestimmten Spielunterbrechungen), zu der die Stürmer beider Mannschaften einander gegenüber Aufstellung nehmen, sich nach vorn gebeugt umfassen und mit den Schultern den Gegner wegzudrängen versuchen, wobei in den von den Körpern und Beinen gebildeten Tunnel von einer Seite der Ball eingeworfen wird
© CORBIS/Royalty-FreeGebrauch
Rugby
Beispiel
ein Gedränge bilden
