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ver­bau­en

Wortart: schwaches Verb

Häufigkeit:

Rechtschreibung

Worttrennung:
ver|bau|en

Synonyme zu verbauen

Aussprache

Betonung:
verba̲u̲en
Lautschrift:
[fɛɐ̯ˈba͜uən]

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen und Beispiele

    1. durch den Bau (1) von etwas versperren

      Herkunft

      mittelhochdeutsch verbūwen

      Beispiele

      • [jemandem] die Aussicht verbauen
      • <in übertragener Bedeutung>: jemandem den Zugang zur Universität, die Zukunft verbauen
    2. in störender, hässlicher Weise bebauen und dadurch verunstalten

      Herkunft

      mittelhochdeutsch verbūwen

      Gebrauch

      abwertend

      Beispiel

      die Landschaft verbauen
    1. zum, beim Bauen verwenden

      Herkunft

      mittelhochdeutsch verbūwen

      Beispiel

      Zement, Holz verbauen
    2. zum, beim Bauen verbrauchen

      Herkunft

      mittelhochdeutsch verbūwen

      Beispiel

      wie viel Geld sie wohl schon verbaut hat?
  1. falsch, unzweckmäßig bauen

    Gebrauch

    abwertend

    Beispiele

    • der Architekt hat das Haus völlig verbaut
    • <oft im 2. Partizip>: ein ziemlich verbautes Haus
    • <in übertragener Bedeutung>: die Mathearbeit habe ich verbaut
  2. etwas durch Einbauen von etwas befestigen, gegen Einsturz o. Ä. sichern

    Herkunft

    mittelhochdeutsch verbūwen

    Gebrauch

    Fachsprache

    Beispiele

    • eine Baugrube mit Bohlen verbauen
    • einen Wildbach, das Ufer verbauen
    • die Hänge [gegen Lawinen] verbauen

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