me­ckern

Wortart: schwaches Verb
Häufigkeit: ▮▮▯▯▯

Rechtschreibung

Worttrennung: me|ckern
Beispiel: ich meckere (umgangssprachlich abwertend)

Bedeutungsübersicht

  1. (von Ziegen) [lang gezogene] helle, in schneller Folge stoßweise unterbrochene Laute von sich geben
  2. mit heller, blecherner Stimme lachen oder sprechen
  3. (umgangssprachlich abwertend) an einer Sache etwas auszusetzen haben und ärgerlich seiner Unzufriedenheit Ausdruck geben

Synonyme zu meckern

Anstoß nehmen, auszusetzen haben, beanstanden, sich beklagen/beschweren, Beschwerden vorbringen, Klage führen, klagen, Kritik üben, kritisieren, monieren, murren, reklamieren, tadeln; (österreichisch) beanständen; (umgangssprachlich) bekritteln, bemäkeln, herumkritisieren, herummäkeln, herummeckern, herumnörgeln, kein gutes Haar lassen, mosern, motzen, rummäkeln, rummotzen; (ostösterreichisch umgangssprachlich) ausstallieren; (salopp) herummaulen, herummotzen; (abwertend) kritteln, mäkeln, nörgeln; (umgangssprachlich abwertend) herumkritteln, maulen

Aussprache

Betonung: mẹckern🔉

Herkunft

älter: mecken, spätmittelhochdeutsch mechzen, zu mittelhochdeutsch mecke = Ziegenbock; lautmalend

Grammatik

schwaches Verb; Perfektbildung mit »hat«

Bedeutungen, Beispiele und Wendungen

  1. (von Ziegen) [lang gezogene] helle, in schneller Folge stoßweise unterbrochene Laute von sich geben

    Beispiel

    die Ziegen meckern
  2. mit heller, blecherner Stimme lachen oder sprechen

    Beispiel

    ein meckerndes Lachen
  3. an einer Sache etwas auszusetzen haben und ärgerlich seiner Unzufriedenheit Ausdruck geben

    Gebrauch

    umgangssprachlich abwertend

    Beispiele

    • gegen, über die Regierung meckern
    • er hat immer etwas zu meckern

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