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großtun

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groß­tun

Wortart: unregelmäßiges Verb

Gebrauch: abwertend

Häufigkeit: 

Rechtschreibung

Worttrennung:
groß|tun
Beispiel:
er soll nicht so großtun

Bedeutung

sich einer Sache rühmen; prahlen, sich wichtigtun

Beispiele

  • vor seinen Freunden mit etwas großtun
  • <auch großtun + sich>: sie tut sich groß mit ihren Reisen

Synonyme zu großtun

sich dick machen, sich herausstreichen, sich in den Vordergrund drängen/schieben/spielen, sich in die Brust werfen, prahlen, prunken, sich rühmen, viel Aufhebens von sich machen; (umgangssprachlich) angeben, auf den Putz/die Pauke hauen, den Mund aufreißen/voll nehmen, große Reden schwingen, protzen, [viel] Wind machen; (salopp) angeben wie eine Tüte voll Mücken/wie zehn Sack Seife, die Schnauze aufreißen, eine große Schnauze haben; (derb) das Maul/die Fresse [weit] aufreißen, eine große Fresse haben, ein großes Maul führen/haben; (abwertend) sich aufblähen, sich brüsten, eingebildet sein, Schaum schlagen; (umgangssprachlich abwertend) sich aufblasen [wie ein Frosch], sich aufplustern, aufschneiden, sich aufspielen, dick auftragen, große Töne schwingen/spucken, Sprüche klopfen/machen, tönen; (umgangssprachlich, oft abwertend) sich wichtigmachen, [sich] wichtigtun; (besonders süddeutsch und südwestdeutsch) strunzen; (süddeutsch umgangssprachlich) strenzen; (schweizerisch umgangssprachlich, sonst veraltet) blagieren; (landschaftlich, sonst veraltet) prangen; (Jugendsprache) eine Schau machen

Aussprache

Betonung:
gro̲ßtun
Lautschrift:
[ˈɡroːstuːn]

Grammatik

unregelmäßiges Verb; Perfektbildung mit »hat«

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